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23Feb/16Off

Die Suche hat ein Ende

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Die Suche hat ein Ende

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18Apr/11Off

Was das Handwerk bis zum Jahr 2012 zu erwarten hat

Noch nie war die Stimmung im Handwerk so gut wie heute: Mit großer Zuversicht blicken die meisten Firmeninhaber weit über das aktuelle Jahr hinaus in die Zukunft. Bis zum Jahr 2012 rechnen sie mit solidem Wachstum bei Umsatz und Ertrag  das belegen die Ergebnisse einer Umfrage.
Der Optimismus des zweitgrößten Wirtschaftszweigs nach der Automobilindustrie ist wohlbegründet. Die meisten Firmen haben eine Betriebsgröße erreicht, mit der sie im Markt bestehen und auskömmliche Renditen erwirtschaften können. Mit neuer Technik machen die Handwerksmeister ihre Betriebe für die nächsten Jahre fit.
Vorreiter waren technische Branchen und Dienstleister.   Die Umfrage belegt: Jetzt zieht die Mikroelektronik auch in traditionelle Handwerke ein. Beispiel Bäcker und Konditor: Leistungsstarke Betriebe steuern Gär und Backprozeß per Computer, arbeiten mit automatischen Rühr und Schlagmaschinen, kontrollieren elektronisch Reife und Qualität von Zwischen und Endprodukt.
Auch in Buchführung und Kalkulation nutzen immer mehr Betriebe die Möglichkeiten der EDV. »Schon in jeder sechsten Firma steht ein eigener Personal Computer«, bestätigt der Handwerkspräsident.
Neben Rationalisierung im eigenen Betrieb erwartet das Handwerk von neuen Technologien auch neue Absatzmärkte. Zwei Drittel aller befragten Betriebe planen, die Leistungspalette um Produkte mit Beratungsbedarf zu erweitern. Auf das Geschäft mit Dienstleistungen setzen nahezu alle Branchen: Neun zehn Betrieben wollen mit neuen Serviceangeboten künftig Geld verdienen; jeder zweite rechnet mit vollen Auftragsbüchern im Bereich Reparatur und Sanierung.

Dachdecker, Installateure, Heizungsbauer, Zimmerer und Tischler gute Marktchancen für sich. Von Unwägbarkeiten der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung   fühlt sich kaum ein Unternehmer bedroht. Direkte Abhängigkeiten, etwa vom Konjunkturverlauf in Automobil oder Bauindustrie, machen nur in Ausnahmefällen zu schaffen.

Die Zukunft der baunahen Branchen

Maurer/Straßenbauer
Die Branche hängt ab von der allgemeinen Konjunktur, vom öffentlichen wie privaten Wohnungsbau, Wohnungssanierungen und von der Industrie.
Nachwuchs: Schon jetzt sind geeignete Lehrlinge Mangelware.
Neue Technologie: Mit einschneidenden Entwicklungen rechnet niemand, allenfalls mit neuen Baustoffen (Kunststoffe) und Systemen.
Chancen: Werden vor allem im Reparaturbereich gesehen.

Maler/Lackierer
Neubau sowie Renovierung bestimmen den Umsatz der Maler, Fahrzeug und Schiffbau den der Lackierer. Die Branche schafft es trotz starker Einbrüche, die Umsätze zu halten.
Nachwuchs: Die Betriebe stellen verstärkt Mädchen ein und lösen so ihr Lehrlingsproblem.
Neue Technologie: Die Verwendung von wasserlöslichen Materialien kann die Arbeitsabläufe völlig verändern. Umweltaspekte werden wichtiger.
Chancen: Individueller Service sichert den Umsatz, glauben 100 Prozent der Unternehmer. Sechs von zehn setzen vor allem auf den Reparaturbereich.

Dachdecker
Die Baukonjunktur und die Sanierungsbereitschaft der Hausbesitzer bestimmen die Geschäfte.
Nachwuchs: Die Schulbildung in Mathematik ist besonders schlecht. Azubis fehlen.
Neue Technologie: Dachdecker rechnen mehr als andere Handwerker mit technologischen Veränderungen, etwa dem Einsatz neuer Kunststoffe, der Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte und der Anlage von begrünten Dächern.
Chancen: Acht von zehn Dachdeckern sehen gute Aussichten in neuen Reparaturbereichen.

Elektroinstallateure
Die neuen Techniken führen zu einer Spezialisierung und damit zu einer allmählichen Abkopplung von der Baukonjunktur.
Nachwuchs: Besonders in Ballungsgebieten mangelt es an qualifiziertem Nachwuchs.
Neue Technologie: Das Berufsbild reicht vom einfachen Strippenzieher bis zum Elektroniker. Programmierkenntnisse werden nötig für die elektronischen Steuerungssysteme.
Chancen: 100 Prozent der Elektroinstallateure erwarten gute Chancen im Service sowie im HighTechBereich.

Zimmerer
Holz hat Zukunft, der Trend zu ökologischem Bauen stützt die Zimmerer langfristig.
Nachwuchs: Fehlende Aufstiegschancen schrecken viele junge Leute ab.
Neue Technologie: Erfolgreiche Betriebe nutzen Computer sowohl für den technischen als auch den kaufmännischen Bereich. Zwei Drittel der Unternehmer erwarten technologische Neuerungen für ihre Branche.
Chancen: Die Zimmerer versuchen, aktiv Märkte zu machen. So zum Beispiel durch die gezielte Förderung des preiswerten Holzrahmenbaus.

Möbeltischler
Zwei Faktoren bestimmen den Gang der Geschäfte: die Lage der Baubranche und die Kauf
kraft der Bevölkerung.
Nachwuchs: Viele Abiturienten drängen in die Lehrstellen. Hauptschulabgänger fehlen.
Neue Technologie: Sie sind für die Holzbearbeiter besonders wichtig. Umweltschonende Materialien und Verfahren gewinnen an Bedeutung.
Chancen: Individuelle Möbelanfertigung und Innenausbau, aber auch der Reparaturbereich sind die Umsatzträger. Die Kundschaft wünscht noble Wohnungseinrichtungen. Mittlere Betriebe werden die kleinen verdrängen, weil die Maschinen immer teurer werden.

Die Zukunft der technischen Branchen

KfzMechaniker
Das Handwerk erlebt eine tiefgreifende Änderung: Mechaniker werden Elektroniker.
Nachwuchs: Es gibt genügend Azubis, allerdings ist ihre allgemeine Bildung schlecht.
Neue Technologie: Es gibt mehr Elektronik und HighTech.
Chancen: Die neuen Wartungsverfahren (elektronische Anlagen) in der Werkstatt drängen die Schwarzarbeit zurück. Stärker als alle anderen Branchen setzen die Kfz Mechaniker auf Service und Reparatur.

Gebäudereiniger
Auftraggeber aus Industrie und öffentlicher Verwaltung bestimmen die Branchenkonjunktur.
Nachwuchs: Noch gibt es genügend Azubis, Mangel zeichnet sich jedoch bereits ab.
Neue Technologie: Neue Reinigungstechniken reduzieren den Personalaufwand.
Chancen: Die Zukunft gehört Dienstleistern wie den Gebäudereinigern. Die Spezialisierung ! der Mitarbeiter wird zunehmen (etwa Fassadenreinigung, Textilpflege, Computerreinigung). Werden Umweltschutzprobleme wie Abwasserentsorgung gelöst, ergeben sich neue Märkte.

Metallhandwerker
Diese Branche hängt stark ab vom Geschäftsverlauf im Bau, beim Export und vom Reparaturvolumen. Hohe Lohnkosten und Arbeitszeitverkürzung belasten das Handwerk.
Nachwuchs: Geburtenschwache Jahrgänge verursachen schon in Kürze Lehrlingsmangel.
Neue Technologie: Der zunehmende Einsatz von Elektronik in Entwicklung, Konstruktion und Produktion sowie im kaufmännischen Bereich verändert die Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeiter und die Ausrüstung der Betriebe.
Chancen: Die neuen Technologien schaffen neue Märkte.

Radio/TVTechniker
Die Handwerksbetriebe müssen i den Verkaufsbereich erheblich erweitern, um gegenüber Handelskonzernen konkurrenzfähig zu bleiben. Dies ist um so wichtiger, als das Reparaturaufkomj men sinken wird.
Nachwuchs: Hier gibt es Probleme. Die Schulen bereiten schlecht auf den Beruf vor.
Neue Technologie: Sie bietet neue Möglichkeiten, zum Beij spiel durch HausElektronikSysteme, die Telefon und Elektrogeräte vernetzen.
Chancen:  Die perfektionierte Elektronik schafft völlig neue Absatz und Reparaturmärkte.

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22Nov/100

Wie kündige ich ein Abo ?

Wenn man mal ein Abo abgeschlossen hat, dann will man es auch mal wieder loswerden.

Es gibt je nach Internet Angebot verschiedene Wege ein Abo zu kündigen. Wenn Sie Glück haben dann können Sie einfach per EMail kündigen. Fast jeder Anbieter hat eine Email Adresse in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen versteckt, die genau für diesen Zweck gedacht ist. Falls Sie in den AGB nicht fündig werden dann bleibt nur noch das Impressum als Informationsquelle.

Wenn Sie Pech haben, dann ist nur eine Kündigung per Fax möglich. Der Aufwand dafür ist natürlich höher als einfach nur eine EMail zu schreiben. Fax, ja das gab es mal auf jeden Postamt. Heute muss man schon richtig suchen, oft gibt es Internet Cafés die noch ein Fax Gerät betreiben, oder einen Scanner mit integrierten Fax haben.

Mit ein wenig Glück finden Sie aber auch in jedem Büro noch einen Fax, oder zumindest ein Multifunktionsgerät.

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27Sep/10Off

Unterschied von Praxisbedarf zu Sprechstundenbedarf

Wer kennt schonn den genauen Unterschied zwischen Artikeln die in der Praxis als Praxisbedarf bezeichnet werden und denen die als Sprechstundenbedarf klassifiziert werden ?

Die Website www.praxisbedarf-direkt.de klärt auf und stellt alle Informationen rund um das Thema Praxisbedarf zur Verfügung.

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30Mai/100

Gartenweisheiten

Angeblich soll es ja bald Sommer werden. Wenn es denn wirklich so kommen sollte, dann lässt sich alles noch besser geniessen, wenn man den richtigen Dichterspruch zur Hand hat. Bitte diese Sammlung ausdrucken, mit in den Garten nehmen und der Liebsten vortragen!

Schatten eignet uns den Garten an.

Blätterschatten lindert unsern Schrecken,

Wenn wir in der Wandlung, die begann,

Uns schon vorverwandelter entdecken.

(Rainer Maria Rilke)

Natur und Kunst,

sie scheinen sich zu fliehen

Und haben sich, eh´man es denkt,

gefunden.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Ich habe heute ein paar Blumen nicht

gepflückt, um dir ihr Leben zu schenken.

(Christian Morgenstern)

Das Glück wohnt nicht im

Besitze und nicht im Golde,

das Glücksgefühl ist in der

Seele zu Hause.

(Demokrit)

Wer mich kennen lernen will,

muss meinen Garten kennen,

denn mein Garten ist mein Herz.

(Hermann Fürst von Pückler-Muskau)

Und meine Seele spannte

Weit ihre Flügel aus,

Flog durch die stillen Lande,

Als flöge sie nach Haus.

(Joseph Freiherr von Eichendorff)

Ich wandle unter Blumen

Und blühe selber mit;

Ich wandle wie im Träume,

Und schwanke bei jedem Schritt.

(Heinrich Heine)

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30Mai/100

Techniktrend: Kleben statt Schrauben

Superkleber haben sich in den letzten Jahren einen immer größeren Anwendungsbereich erobert. Nicht nur in der Automobil-Industrie wird fleissig geklebt, auch im auf allerhöchste Sicherheit bedachten Flugzeugbau kommen High-Tech-Kleber zum Einsatz. So hat beispielsweise ein Airbus eine Klebefläche von über 300 Quadratmetern. Einige Beispiele, wie Materialien mit Super-Klebern verbunden werden.

Metall+Metall

Zahnräder werden zwar immer noch mechanisch auf einer Welle befestigt - aber inzwischen oft zusätzlich geklebt. Damit hält die Verbindung länger

Glas+Glas

Eine hauchdünne, vollkommen durchsichtige Folie verklebt schichtweise einfache Glasscheiben. Auf dieser Weise hergestelltes Sicherheitsglas ist sogar kugelfest.

Keramik+Metall

Nur geklebt ist ein keramischer Schleifkörper auf einen Metallzapfen, mit dem das Werkzeug in die Bohrmaschine gespannt wird.

Glas+ Metall

Klebstoff verbindet in einem Fernglas die Prismen-Optik mit den als Metall bestehenden Halter. Und dies so präzise fixiert, wie die früher übliche Klemmverschraubung.

Kunststoff+Kunststoff

Obwohl der Wasserdruck hoch ist, werden Kunststoffrohre nur aneinander geklebt. Das alternativ mögliche Spezialschweissen wäre fast zehnmal teurer.

Beton+Metall

Die Bohrlöcher im Beton werden mit Klebstoff gefüllt. Die darin befestigten Metallbolzen halten auch sehr schwere Teile, etwa für Brückengeländer, sicher fest.

Kunststoff+Metall

Der Klebstoff, der den Reibbelag auf einer Kupplungsscheibe festhält, ersetzt die Nieten. Vorteil: Die Verwendung dünnerer Materialien ist möglich, welk die Nietlöcher entfallen.

Kunststoff+Glas

Das Aussehen von Fenstern wird mit aufgeklebten Kunststoffsprossen deutlich besser. Das Verfahren ist einfach und preiswert. Die Verbindung ist zudem wetterfest.

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30Mai/100

Der Mann, der die Fernseh-Röhre erfand

Der Physikprofessor verfolgte gebannt den pfenniggrossen Lichtfleck auf dem Bildschirm. Eine leichte Drehung am Spannungsregler, und wie von Geisterhand bewegt wanderte der Fleck über die graue Fläche. Was Karl Ferdinand Braun (1850-1918) im Jahr 1896 in seinem Straßburger Labor über die Mattscheibe huschen sah, war nichts anderes als das erste, technisch jedoch noch unvollständige Fernsehbild.

Braun, der Sohn eines Gerichtsbeamten aus Fulda hatte entdeckt, das fluoreszierende Farbe leuchtet, wenn Elektronenstrahlen auftreffen. Diesen Effekt nutzte der Physikprofessor und schickte einen von Elektromagneten gebündelten Strahl durch eine 45 Zentimeter lange Röhre.

Aus dieser so genannten Kathodenstrahlröhre entwickelte sich der Bildschirm, wie er über Jahrzehnte im Prinzip unverändert in den "alten" Fernsehern und Computermonitoren im Einsatz war. Dem deutschen Physiker war eine der bahnbrechendsten und weitreichendsten Erfindungen der Menschheit gelungen.

Das Braun diesen Durchbruch schaffte, ergab sich aus seiner glänzenden Karriere als Wissenschaftler. Schon die Doktorarbeit des 24jährigen wurde mit wissenschaftlichen Auszeichnungen überhäuft. Bereits zwei Jahre später wurde er als Professor an die Universität Marburg berufen, wo er eine Versuchsreihe mit der drahtlosen Telegraphie startete.

Auch auf diesem Gebiet tragen mehrere grundlegende Patente Brauns Namen, etwa der Elektrometer (Spannungsmesser) und die Kombination eines Senders mit einer neu entwickelten Rahmenantenne. Damit war erstmals eine genaue Senderabstimmung und eine exakte Funkpeilung möglich.

Für seine Leistungen erhielt Braun 1909 den Nobelpreis. Und die deutsche Industrie griff ebenfalls zu: Zusammen mit Siemens und AEG gründete Braun im Jahre 1903 die Firma Telefunken - für Jahrzehnte ein Unternehmen, das neue Entwicklungen forcierte und Pionier beim Farbfernesehen war.

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27Mai/100

Kleider machen (Geschäfts)Leute

Kleider machen (Geschäfts)Leute

Im Business-Alltag richtig angezogen zu sein, ist nicht nur für Banker wichtig. Der erste Eindruck ist immer noch der prägendste. Mit drei Stoffen ist man immer auf der richtigen Seite: Kaschmir für die Freizeit, Wolle im Geschäftsalltag und Seide für festliche Angelegenheiten.

Kaschmir: Elegant und lässig
Aus Tibet und aus der Mongolei kommen die besten Qualitäten. Die Gewinnung ist äußerst aufwendig. Stoff aus Kaschmir hat hervorragende kleidungsphysiologische Eigenschaften. Produkte aus reinem Kaschmir sind besonders leicht und weich und besitzen trotzdem ein hohes Wärmevermögen. Die typischen Kleidungsstücke aus Kaschmir sind sportlich elegante Sakkos, Mäntel und Pullover.

Wolle: Leicht und unverwüstlich

Das Merinoschaf produziert die feinste Wolle. Die äußerst zarte Wolle hat die Eigenschaft nicht zu knittern. Falten hängen sich schnell aus. Zudem ist der Stoff aus dieser Wolle strapazierfähig und sehr gut für sommerliche Geschäftsanzüge geeignet.

Seide: Kühl und angenehm
Reine Seite ist für Bekleidung der Inbegriff von Kostbarkeit. Inzwischen ist es nicht mehr ein Privileg der Damen, Seide zu tragen. Seidenanzüge oder -jackets sollte man jedoch nur von solchen Herstellern kaufen, die lange Erfahrung mit dem Material haben. Jede Änderung bringt ein Risiko, weil Seite sich dehnt.

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26Mai/100

Wie der Messeauftritt zum Erfolg wird

Messen spielen im Marketing-Mix von Industrie, Handwerk und Handel nach wie vor eine wichtige Rolle. Gerade mittelständischen Firmen bietet sich auf Fachmessen die Chance, persönliche Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.

So bereiten Sie sich auf die Messe vor:

1. Platzwünsche frühzeitig anmelden

2. Ausstellungsexponate sorgfältig auswählen

3. Personal richtig aussuchen und trainieren

So gestalten Sie den Messestand:

1. Standtyp aussuchen (Reihenstand, Eckstand, Kopfstand?)

2. Standfläche einteilen (Offen oder mit vielen Nischen?)

3. Standmaterial auswählen (Individuell oder Systemstand?)

So machen Sie auf sich aufmerksam

1. Vom Messeveranstalter angebotenen Werbemittel konsequent nutzen

2. Presse informieren

3. Originelle Einladung gestalten

4. Aktionen kreieren

So arbeiten Sie während der Messe

1. Dienstplan für Personal erstellen

2. Alle Gespräche konsequent notieren

3. Tagesablauf detailliert besprechen

4. Für "stärkende" Bewirtung sorgen

25Mai/100

Frankreich: Was man über Franzosen wissen muss

Der amerikanische Professor Edgar T. Hall (1914-2009) befasste sich bei seinen Forschungen damit, wie Missverständnisse zwischen Kulturen entstehen. Auf der Basis von Interviews und der Auswertung unterschiedlichster Quellen verfasste er Ratgeber, die für den Umgang mit Geschäftspartnern aus einer anderen Kultur nützlich sind. Hier ein paar Beispiele, was man tun muss und was man besser lässt, wenn man mit Franzosen in´s Geschäft kommen will.

Freundschaftliche Beziehungen

Geschäftlicher Erfolg ist in Frankreich nur möglich auf der Basis menschlicher Beziehungen. Sie sollten nicht sofortige Ergebnisse erwarten.

Das Zuhause ist Tabu

Private Kontakte mit Geschäftspartnern finden in Frankreich nur sehr begrenzt statt. Persönliche Fragen über das Familienleben gelten als unhöflich.

Entspannte Atmosphäre

Am Anfang einer jeden Beziehung steht die richtige Atmosphäre: gutes Essen, guter Wein, eine angeregte Unterhaltung. Dabei kommt man sich näher.

Eleganz ist gefragt

Sehr grossen Wert legen Franzosen auf Stil und Eleganz. Alles, was sie tun, machen sie mit Pfiff. Im Gegensatz dazu steht das deutsche Streben nach Perfektion.

Bestimmter Führungsstil

Der Führungsstil ist eher autoritär. Vorgesetzte erwarten von ihren Mitarbeitern strikten Gehorsam. Die Franzosen sind von Natur aus keine Teamarbeiter.

Spielraum bei Terminen

Der Terminkalender ist des Deutschen Pflicht. Auf kurzfristige Änderungswünsche reagiert man ungehalten. Nicht so ernst nehmen ihn die Franzosen.

Erst sich selbst verkaufen

Wer in Frankreich etwas verkaufen will, muss sich bei seinen französischen Partnern zunächst selbst akzeptabel machen. Erst dann kommt das Produkt.

Zeit muss man haben

In Frankreich muss man für alles mehr Zeit einplanen als in Deutschland. Auch sind mehr Sitzungen erforderlich, bis eine Sache entscheidungsreif ist.

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